Reizdarmsyndrom: Probiotika zeigen in großer Studie positive Ergebnisse | Allgemeines

Die Einnahme spezieller probiotischer Kulturen kann nach den Ergebnissen einer amerikanischen Studie die Symptome eines Reizdarmsyndroms lindern und die Lebensqualität verbessern. Leyer und Kollegen veröffentlichten ihre Ergebnisse in der renommierten Fachzeitschrift „Nutrients“. Sie hatten die klinische Wirksamkeit der beiden probiotischen Stämme Lactobacillus acidophilus und Bifidobacterium lactis in einer multizentrischen Interventionsstudie an 330 Teilnehmern mit Reizdarmsyndrom untersucht. Die Teilnehmer wurden in drei Gruppen eingeteilt und erhielten über sechs Wochen entweder probiotische Kulturen mit Lactobacillus acidophilus oder Bifidobacterium lactis oder ein Placebo.

Beide Gruppen, die probiotische Kulturen eingenommen hatten, litten nach sechs Wochen unter signifikant weniger Bauchschmerzen. Teilnehmer der Lactobacillus-Gruppe profitierten etwas stärker. Ebenso zeigte sich eine deutliche Verbesserung der Gesamtsymptome. Dies äußerte sich in einer Abnahme von Blähungen, einer Verbesserung der Stuhlkonsistenz und einer Zunahme der Lebensqualität, gemessen an einer Befragungsskala der Teilnehmer.

Spezielle probiotische Kulturen können den Studienergebnissen nach die Beschwerden eines Reizdarmsyndroms lindern.

Martoni CJ, Srivastava S, Leyer GJ.
Lactobacillus acidophilus DDS-1 and Bifidobacterium lactis UABla-12 Improve Abdominal Pain Severity and Symptomology in Irritable Bowel Syndrome: Randomized Controlled Trial.
Nutrients. 2020 Januar; 12(2)

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