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Posttraumatische Störungen: Omega-3-Fettsäuren können helfen | Allgemeines

Traumatische Ereignisse können bei Betroffenen zu einem späteren Zeitpunkt psychophysiologische Symptome auslösen. Eine Studie konnte nun beweisen, dass Omega-3-Fettsäuren aus Fisch die Symptome posttraumatischer Stresserkrankungen lindern können. Matsuoka und Kollegen randomisierten zu diesem Zweck 83 Probanden in einer placebokontrollierten Interventionsstudie. Die Probanden nahmen innerhalb eines Zeitraumes von 10 Tagen nach dem traumatischen Ereignis für 12 Wochen entweder ein omega-3-fettsäurehaltiges Fischöl-Supplement (mit DHA und EPA) oder ein Placebo ein.

Ergebnisse
Probanden, die nach ihrem traumatischen Ereignis Omega-3-Fettsäuren eingenommen hatten, klagten signifikant seltener über Herzrasen als Probanden in der Placebogruppe.

Zusammenfassung
Omega-3-Fettsäuren aus Fisch können nach dem Ergebnis dieser Studie eine Option für die Sekundärprävention von psychophysiologischen Symptomen einer posttraumatischen Stresserkrankung sein.

Matsumura K, Noguchi H, Nishi D, Hamazaki K, Hamazaki T, Matsuoka YJ.
Effects of omega-3 polyunsaturated fatty acids on psychophysiological symptoms of post-traumatic stress disorder in accident survivors: A randomized, double-blind, placebo-controlled trial.
J Affect Disord. 2016 Mai