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Polyphenole senken Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen | Allgemeines

Epidemiologische und experimentelle Studien legen einen schützenden Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Polyphenolen aus der Nahrung und chronischen Erkrankungen nahe. Wissenschaftler aus Frankreich untersuchten diesen Zusammenhang nun in einer großen Kohorte für kardiovaskuläre Erkrankungen. Adriouch und Kollegen sammelten im Zeitraum zwischen Mai 2009 und Juni 2017 mindesten drei 24 Stunden Ernährungsprotokolle von 84.158 Teilnehmern der NutriNet-Sante Kohorte. Sie ermittelten die Menge der aus der Nahrung aufgenommenen Polyphenole und teilten die Teilnehmer entsprechend in Tertile.

Ergebnisse
Teilnehmer des 3. Tertils, die am meisten Polyphenole verzehrten, hatten im Vergleich zu Teilnehmer des 1. Tertils ein geringeres Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen. Dies galt insbesondere für Anthocyane, Catechine und Flavonole, jedoch auch für viele andere Untergruppen der Polyphenole.

Zusammenfassung
Ein hoher Verzehr von Polyphenolen, insbesondere von Anthocyanen, Catechinen und Flavonolen, kann das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen senken.

Adriouch S, Lampuré A, Nechba A, Baudry J, Assmann K, Kesse-Guyot E, Hercberg S, Scalbert A, Touvier M, Fezeu LK.
Prospective Association between Total and Specific Dietary Polyphenol Intakes and Cardiovascular Disease Risk in the Nutrinet-Santé French Cohort.
Nutrients. 2018 Oktober