Diese Webseite verwendet Cookies. So können wir Ihnen das bestmögliche Nutzererlebnis bieten. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Omega-3-Fettsäuren optimieren Trainingserfolg bei metabolischem Syndrom | Allgemeines

Patienten mit einem metabolischen Syndrom müssen im Rahmen eines Therapiekonzeptes meist ein spezielles Trainingsprogramm absolvieren. Spanische Wissenschaftler fanden nun heraus, dass eine adjuvante Einnahme von mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren, kombiniert mit Ölsäure, positive Wirkungen hatte. An der Studie nahmen 36 Patienten mit einem metabolischen Syndrom teil. Alle Teilnehmer absolvierten ein 24-wöchiges Intervalltraining. Während die eine Hälfte der Teilnehmer eine mit 275 mg Omega-3-Fettsäuren und 7,5 g Ölsäure angereicherte Magermilch erhielten, verzehrte die andere Hälfte ein Magermilchplacebo.

Ergebnisse
Das Trainingsprogramm verbesserte in beiden Gruppen die maximale Sauerstoffaufnahme, den Blutdruck, den Bauchumfang, den BMI und die Fettmasse des Rumpfes. Teilnehmer, die zusätzlich zum Training Omega-3-Fettsäuren eingenommen hatten, zeigten signifikant größere Effekte bei der Zunahme der Insulinsensitivität (31,5 %), der Abnahme des C-reaktiven Protein (32,1 %) und der Zunahme des HDL-Cholesterins (10,3 %).

Zusammenfassung
Omega-3-Fettsäuren in Kombination mit Ölsäure können den Effekt eines Trainings bei einem metabolischen Syndrom verbessern.

Ortega JF, Morales-Palomo F, Fernandez-Elias V, Hamouti N, Bernardo FJ, Martin-Doimeadios RC, Nelson RK, Horowitz JF, Mora-Rodriguez R.
Dietary supplementation with omega-3 fatty acids and oleate enhances exercise training effects in patients with metabolic syndrome.
Obesity (Silver Spring). 2016 August; 24(8): 1704-11