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Magnesiummangel begünstigt Hypertonie bei Kindern und Jugendlichen | Allgemeines

Die Auswirkungen eines Magnesiummangels bei Kindern und Jugendlichen waren bisher selten Gegenstand von Studien. Eine aktuelle Untersuchung zeigt nun einen starken Zusammenhang mit Bluthochdruck auf. Ein Team, bestehend aus mexikanischen Wissenschaftlern, erfasste die Magnesiumspiegel von 3.954 gesunden Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 - 15 Jahren. Sie teilten das Kollektiv in zwei Altersgruppen (Gruppe 1: 6 - 10 Jahre, Gruppe 2: 11 - 15 Jahre). Die Magnesiumwerte verglichen sie anschließend mit gemessenen Werten zum Blutdruck.

Ergebnisse
Kinder in der Altersgruppe 6 bis 10 Jahre mit einem niedrigen Magnesiumspiegel (<1,8 mg / dl) wiesen 2,18- und 4,87-mal häufiger eine Prähypertonie oder eine Hypertonie auf als solche ohne Mangel. In der Altersklasse der 11 bis 15-jährigen war das Risiko bei einem Magnesiummangel 1,38- beziehungsweise 1,83-fach erhöht.

Zusammenfassung
Kinder und Jugendliche mit einer Prähypertonie oder Hypertonie sollten auf eine ausreichende Versorgung mit Magnesium achten.

Guerrero-Romero F, Rodríguez-Morán M, Hernández-Ronquillo G, Gómez-Díaz R, Pizano-Zarate ML, Wacher NH, Mondragón-González R, Simental-Mendia LE; Network of Childhood Obesity of the Mexican Social Security Institute.
Low Serum Magnesium Levels and Its Association with High Blood Pressure in Children.
J Pediatr. 2016 Januar; 168: 93-98