Chronische Hepatitis C: Risiko für Zinkmangel | Allgemeines

Ein Zinkmangel wird häufig bei Patienten mit chronischen Lebererkrankungen diagnostiziert. Wissenschaftler der Fukuoka Universität in Japan untersuchten deshalb den Zinkstatus von Hepatis C-Patienten. In einer retrospektiven Studie mit 95 Hepatitis-C-Patienten wurde deren Zinkkonzentration im Serum zu Beginn und zwei Jahre nach erfolgreicher antiviraler Behandlung gemessen.

Ein sehr niedriger Zinkstatus sowie ein hoher Harnsäurespiegel zu Beginn der Messung und zwei Jahre nach positivem Therapieansprechen waren signifikante Risikofaktoren für einen lang andauernden Zinkmangel. Ebenso zeigte sich ein negativer Zusammenhang zwischen dem Zinkstatus und dem Fibrose-4-Index. Je niedriger die Zinkkonzentrationen waren, desto ausgeprägter entwickelte sich eine Leberfibrose.

Patienten mit Hepatitis C haben ein hohes Risiko für einen lang andauernden Zinkmangel und sollten nach Empfehlung der Wissenschaftler zusätzlich Zink einnehmen.

Ko YL, Morihara D, Shibata K, Yamauchi R, Fukuda H, Kunimoto H, Takata K, Tanaka T, Inomata S, Yokoyama K, Takeyama Y, Shakado S, Sakisaka S.
Factors Attenuating Zinc Deficiency Improvement in Direct-Acting Antiviral Agent-Treated Chronic Hepatitis C Virus Infection.
Nutrients. 2018 November; 10(11)

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