Metaanalyse zu marinen Omega-3-Fettsäuren und kardiovaskulären Erkrankungen | Allgemeines

Amerikanische Wissenschaftler der Harvard School of Public Health haben in einer Metaanalyse die Ergebnisse der aktuellsten randomisierten und placebokontrollierten Interventionsstudien (RCT-Studien) zusammengeführt und ausgewertet. Insgesamt 13 RCT-Studien mit Daten von 127.477 Teilnehmern wurden für die Analyse herangezogen. Die Wissenschaftler untersuchten den Einfluss der marinen Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) auf das Risiko für verschiedene Erkrankungen des Herz- und Gefäßsystems.

In dieser Metaanalyse betrug die durchschnittliche Einnahmedauer der marinen Omega-3-Fettsäuren fünf Jahre. EPA und DHA senkten das Risiko für einen Myokardinfarkt um 8 %, für koronare Herzerkrankungen oder den dadurch begründeten Tod um 5 % bzw. 8 %. Das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen oder den dadurch begründeten Tod reduzierte sich um 3 % bzw. 7 %. Nach Einbezug der Daten der REDUCE-IT-Studie waren die Ergebnisse noch deutlicher.

Die aktuelle Metaanalyse kommt zu dem Ergebnis, dass die Einnahme von marinen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA signifikant das Risiko für einen Myokardinfarkt sowie für koronare Herzerkrankungen und kardiovaskuläre Erkrankungen senken kann.

Hu Y, Hu FB, Manson JE.
Marine Omega-3 Supplementation and Cardiovascular Disease: An Updated Meta-Analysis of 13 Randomized Controlled Trials Involving 127 477 Participants.
J Am Heart Assoc. 2019 Oktober; 8(19)

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